Sie benötigen Unterstützung und Entlastung bei der Kinderbetreuung?

Dann sind Sie hier genau richtig! Unsere Allgäu Aupairs kommen 12 Monate in Ihre Familie und sind wie ein großer Bruder oder eine große Schwester auf Zeit. Diese besondere Form des Kulturaustausches ist spannend, vielseitig und ein Abenteuer für die ganze Familie. Worauf warten Sie noch?

Allgäuer Zeitung interviewt unsere Allgäu Aupairs

Pünk­tlich zum Jahre­sende inter­viewte Mareike Keiper, Redak­teurin bei der All­gäuer Zeitung, einige unser­er All­gäu Aupairs zum The­ma Wei­h­nacht­en in der Heimat und im All­gäu. Her­aus­gekom­men ist ein kurzweiliger Artikel, den es mit fre­undlich­er Genehmi­gung der All­gäuer Zeitung hier zu lesen gibt:

Au-Pair Mädels ges­pan­nt auf All­gäuer Wei­h­nacht­en 231217

Hap­py Hol­i­days, every­one!

Euer All­gäu Aupair Team

Was macht eigentlich eine Aupair-Agentur für Gastfamilien?


Immer wieder wer­den wir von neuen Gast­fam­i­lien gefragt, was unsere Dien­stleis­tung von der ander­er Anbi­eter unter­schei­det und was genau die Vorteile gegenüber ein­er fast kosten­losen Suche über eine der bestens bekan­nten  Au-Pair-Plat­tfor­men sind.

Ger­ade kür­zlich habe ich wieder ein­mal selb­st ein solch­es Tele­fonat geführt. Anschließend habe ich dieses Gespräch noch ein­mal Revue passieren lassen und dabei ist mir aufge­fall­en, dass Ihnen, als Gast­fam­i­lie, ver­mut­lich nicht wirk­lich klar sein kann, wie so etwas genau abläuft bzw. was im Hin­ter­grund noch alles geschieht.

Schnell ste­ht dann im Raum “die Agen­tur nimmt nur Geld und küm­mert sich nicht wirk­lich, das kann ich als Gast­fam­i­lie doch selb­st, sie küm­mert sich nicht um uns als Gast­fam­i­lie etc.pp”.

Anlass genug für mich, diesen Blog-Post zu ver­fassen. Vorauss­chick­en möchte ich an dieser Stelle, dass ich, als ich 2011 das erste Au-Pair in meine eigene Fam­i­lie ein­lud, in der gle­ichen Sit­u­a­tion war, wie Sie es heute ver­mut­lich sind. Sei­ther waren es sehr viele, sehr unter­schiedliche junge Men­schen, die in mein­er Fam­i­lie zu Gast waren und noch heute bin ich der Mei­n­ung, dass dieses Konzept, ger­ade für Men­schen, die neben ein­er flex­i­blen Hil­fe bei der Kinder­be­treu­ung, auch wirk­lich Inter­esse an Kul­tur­aus­tausch haben, eine wun­der­bare Sache ist.

Gute Part­ner­schaften sind eine unab­d­ing­bare Grund­vo­raus­set­zung

Haben Sie eine Vorstel­lung davon, wie wir zu Au-Pair-Bewer­bern/Be­wer­berin­nen kom­men? Grund­vo­raus­set­zung hier­für ist ein wirk­lich gutes Net­zw­erk an aus­ländis­chen Part­nern. Diese Part­ner­schaften kön­nen nicht „über Nacht“ entste­hen, son­dern wach­sen im Laufe der Jahre. Die aller­meis­ten unser­er Part­ner ken­nen wir per­sön­lich und tre­f­fen sie beispiel­sweise anlässlich der alljährlichen Kon­feren­zen des Welt­dachver­ban­des IAPA oder auf Region­al­tr­e­f­fen.
Wichtig ist an dieser Stelle natür­lich auch ein gewiss­es Ver­trauensver­hält­nis, das von bei­den Seit­en gepflegt wer­den muss.  So erwarten wir von unseren Part­nern, dass sie sorgfältig sind bei der Auswahl der Bewerber/innen, dass sie die jun­gen Men­schen aus­führlich über das Au-Pair-Pro­gramm informieren, ihre Erwartun­gen daran erfra­gen und auf ein Leben in Deutsch­land vor­bere­it­en, so gut das eben in der The­o­rie funk­tion­iert. Sprach­liche Voraus­set­zun­gen müssen eben­so über­prüft wer­den, wie Ref­eren­zen und die generelle Eig­nung der zukün­fti­gen Au-Pairs für dieses Kul­tur­aus­tausch­pro­gramm. Es müssen voll­ständi­ge Pro­file erstellt wer­den, damit auch wir ein möglichst gutes Bild der Bewerber/innen erhal­ten, um sie best­möglich platzieren zu kön­nen.  Auf der anderen Seite erwarten unsere Part­ner selb­stver­ständlich von uns, dass wir eben­so sorgfältig bei der Erstel­lung der Fam­i­lien­pro­file vorge­hen und uns darum bemühen, den jun­gen Men­schen einen guten Start in ihr Aus­land­s­jahr zu ermöglichen. Sie erwarten weit­er­hin von uns, dass wir ihnen während des ganzen Jahres im Falle von Fra­gen oder Prob­le­men zur Ver­fü­gung ste­hen, was wir natür­lich tele­fonisch und per Skype auch tun.

Ablauf ein­er pro­fes­sionellen Au-Pair-Ver­mit­tlung

Zunächst ein­mal führen wir ein aus­führlich­es Tele­fonat mit ein­er neuen Gast­fam­i­lie – unser Team informiert aus­führlich über das Au-Pair-Pro­gramm und erfragt Ihre Erwartun­gen an ein Au-Pair. Es ist uns ein Anliegen, möglichst viele, rel­e­vante Infor­ma­tio­nen von unseren Gast­fam­i­lien zu bekom­men, um so ein Gefühl dafür entwick­eln zu kön­nen, welche Bewerber(innen) für Sie in Frage kom­men kön­nten. Wir senden Ihnen dann Pro­file von Au-Pairs zu, von denen wir annehmen, dass sie für Ihre Fam­i­lie in Frage kämen. Sobald ein/e Bewerber/in gefun­den ist, der/die Ihre Inter­esse geweckt hat, senden wir Ihr Fam­i­lien­pro­fil an unsere Part­ner im Aus­land, die Ihre Fam­i­lie dann eben diesem Au-Pair vorstellen.

In der Folge wer­den dann Tele­fonate/Skype-Inter­views vere­in­bart und Email-Adressen aus­ge­tauscht. Sofern dann eine gegen­seit­ige Sym­pa­thie beste­ht und bei­de Parteien sich darüber einig sind, bere­it­en wir  die entsprechen­den Unter­la­gen für den Visum­santrag vor. Wir leit­en diese Unter­la­gen dann, je nach Anforderun­gen des Herkun­ft­s­lan­des des Au-Pairs, weit­er. Damit nicht genug – wir begleit­en dieses Ver­fahren bei den für Sie zuständi­gen Behör­den, leit­en die Frage­bö­gen der ZAV an unsere Gast­fam­i­lien und anschließend an die dort zuständi­gen Stellen weit­er. In regelmäßi­gen Abstän­den fra­gen wir bei den Behör­den nach, damit es ein­er­seits nicht zu Verzögerun­gen kommt und wir ander­er­seits wis­sen, wann genau dem Visum­santrag zuges­timmt wurde. Zu diesem Zeit­punkt sprechen wir näm­lich zunächst mit Ihnen und dann mit unser­er Part­neror­gan­i­sa­tion das Ein­reise­da­tum Ihres Au-Pairs ab. Als Gast­fam­i­lie haben Sie zu diesem Zeit­punkt bere­its alle weit­eren Unter­la­gen, wie Infor­ma­tio­nen zum Ver­sicherungss­chutz, ärztliche Atteste, Sprach­nach­weise und all­ge­meine Tipps für Gastel­tern erhal­ten. Wir erläutern Ihnen selb­stver­ständlich bei Ein­reise Ihres neuen „Fam­i­lien­mit­gliedes auf Zeit“ alle weit­eren Schritte, wie Behör­dengänge und Anmel­dun­gen bei ein­er Sprach­schule. Sie bekom­men ausser­dem unseren Stun­den­plan & Aupair-Guide, den Sie als Grund­lage für die Abläufe an Ihr Fam­i­lien­leben mod­i­fizieren kön­nen und Ihnen und dem Aupair damit die ersten Schritte im neuen Leben ermöglichen.

Weit­ere Leis­tun­gen für Au-Pairs und Gast­fam­i­lien

Im Ver­lauf der kom­menden Monate hat Ihr Au-Pair die Möglichkeit, an unseren Aupair Tre­f­fen teilzunehmen, die wir etwa 3–4 Mal jährlich anbi­eten. Ein­mal jährlich wird eine 3-tägige Reise ange­boten. Eine Aupair Kon­tak­tliste sorgt dafür, dass sich die All­gäu Aupairs unter dem Jahr kon­tak­tieren, aus­tauschen und tre­f­fen kön­nen. Diese Möglichkeit­en tra­gen dazu bei, dass Ihr Au-Pair sich hier in Deutsch­land, auch außer­halb der Gast­fam­i­lie, wohlfühlt, Kon­tak­te knüpfen kann, neue Fähigkeit­en erwirbt und Inter­essen entwick­eln kann.

Und wenn es doch nicht klap­pen sollte?

Wir sind alle Men­schen – bei aller Mühe im Vor­feld kann es natür­lich den­noch vorkom­men, dass es Prob­leme gibt. Oft­mals liegen Kom­mu­nika­tion­ss­chwierigkeit­en zugrunde – und hier sind nicht sprach­liche Schwierigkeit­en gemeint, son­dern eher, dass Dinge nicht wirk­lich besprochen, oder aus­ge­sprochen wer­den, sowohl von Seit­en der Gast­fam­i­lien, als auch von Seit­en der Au-Pairs.

Häu­fig reicht es in diesen Fällen aus, wenn unser All­gäu Aupair Team mit der Diplom-Psy­cholo­gin & Aupair-Betreuerin Olga aus der Ukraine qua­si als Medi­a­tor zur Ver­fü­gung ste­ht. Hier­für kön­nen Sie einen Ter­min in der Agen­tur vere­in­baren und wir tre­f­fen uns dann auf neu­tralem Boden, um alles zu besprechen.

Sollte es aber so sein, dass „ein­fach die Chemie nicht stimmt“, dann find­en wir selb­stver­ständlich auch eine Lösung. Meist wird dann das Au-Pair in eine neue Gast­fam­i­lie ver­mit­telt und die bish­erige Gast­fam­i­lie wird ein neues Au-Pair ein­laden. Sie kön­nen sich sich­er sein, dass wir uns in solchen Fällen stets darum bemühen, den Umver­mit­tlungsvor­gang so trag­bar wie möglich zu gestal­ten.

Wenn Sie diesen Beitrag bis hier­her gele­sen haben, so wer­den Sie sicher­lich erken­nen, dass eine pro­fes­sionelle Au-Pair-Ver­mit­tlung eine wirk­lich sehr zeit­in­ten­sive Dien­stleis­tung ist.

Wir  bei All­gäu Aupair leis­ten diese für unsere Gast­fam­i­lien engagiert und aus der Überzeu­gung her­aus, dass wir durch unsere Arbeit dazu beitra­gen kön­nen, Ver­ständ­nis für kul­turelle Zusam­men­hänge zu weck­en und auf bei­den Seit­en neue Hor­i­zonte zu erschließen.

Let­z­tendlich sind es aber Sie, liebe Gast­fam­i­lien, die auf der einen Seite einem jun­gen Men­schen zu ein­er interkul­turellen Lern­er­fahrung ver­helfen und es Ihren Kindern auf der anderen Seite ermöglichen, schon frühzeit­ig offen für andere Kul­turen und Lebensweisen zu sein.  Gut vor­bere­it­et und betreut durch unser Team prof­i­tieren dann bei­de Seit­en, auf Gegen­seit­igkeit, und das ist es ja, was „Au-Pair“ bedeutet!

 

Babysitterkurs in Isny im Allgäu

In Koop­er­a­tion mit dem Kinder­schutzbund Isny bieten wir ab sofort einen Babysit­terkurs für alle unsere All­gäu Aupairs an.

Der näch­ste Kurs begin­nt am 2. Feb­ru­ar 2019 , Sam­stag um 14 Uhr und find­et jew­eils am  Woch­enende statt .

Folgende Themen sind Teil des Kurses:

  • Das Kind — Entwick­lung und seine Bedürfnisse (01–10 Jahre)
  • Pflege des Säugling —  Brei und Flaschen­nahrung anrühren, Wick­eln mit Windeln
  • Umgang mit Krankheit­en bzw. bei Erkrankung
  • Umgang mit schwieri­gen Sit­u­a­tio­nen in der Fam­i­lie
  • Kinder­sicher­heit, Unfal­lver­hü­tung (Grund­la­gen Erste-Hil­fe-Kurs)
  • Entwick­lungs­fördern­des Han­deln im All­t­ag
  • Spiele, Lieder und Beschäf­ti­gun­gen mit Kindern
  • Nach Abschluß des Kurs­es erhal­ten unsere Aupairs ein Teil­nah­mez­er­ti­fikat
  • Anmel­dung unter: 07562 — 976510 bzw. per Email an:
    kinderschutzbund-isny@gmx.de
  • Dozentin: Miri­am Gan­ka, Erzieherin
  • Kur­sort: Schloß 2, 88316 Isny im All­gäu
  • Preis: 15,00 € bei Min­dest­teil­nehmerzahl 6 Per­so­n­en

Rund-um Versicherungsschutz für Ihr Aupair

Aus­ländis­che Aupairs in Deutsch­land und Europa run­dum geschützt

Während des Aus­land­saufen­thaltes in Deutsch­land beste­ht für Ihr Aupair Ver­sicherungss­chutz für akute Heil­be­hand­lung neu aufge­treten­er Erkrankun­gen und unvorherse­hbare Behand­lun­gen von Vor­erkrankun­gen.

Mit der Aupair-Ver­sicherung AU-PAIR24 ist das Aupair in sein­er Eigen­schaft als Pri­vat­per­son und im Rah­men der spez­i­fis­chen Aupair-Tätigkeit­en haftpflichtver­sichert.

Vom Aupair verur­sachte Per­so­n­en­schä­den an Ihnen, Ihren Kindern und anderen Per­so­n­en, die in Ihrem Haushalt leben, sind – genau­so wie Schä­den an Drit­ten – in allen AU-PAIR24-Pro­duk­ten bis zur jew­eili­gen Höch­st­summe mitver­sichert.

Sollte das Aupair krank wer­den oder einen Schaden verursachen,finden Sie hier Infor­ma­tio­nen, was zu tun ist:http://www.au-pair24.de/schaden

Ihre Vorteile bei AU-PAIR24

  • Erfüllt alle Vor­gaben
  • Für Gast­fam­i­lien entwick­elt
  • Run­dum­schutz
  • Ein­fach­er Online-Abschluss

Was kostet die Versicherung?

Per­so­n­en bis 29 Jahre haben die Möglichkeit zwis­chen drei Tar­ifen zu wählen:

M (Medi­um) L (Large) Z (Zusatz)*
39 € monatlich 44 € monatlich 9 € monatlich

*ohne Kranken­ver­sicherung

Online-Abschluss in 5 Minuten

Die Au-pair-Ver­sicherung AU-PAIR24 kön­nen Sie schnell und ein­fach online abschließen. Sie erhal­ten dann sofort Ihre Ver­sicherungs­bestä­ti­gung. Bitte geben Sie hier unbe­d­ingt unsere Ver­mit­tler­num­mer 82010 an.

Weitere Informationen

Bei Fra­gen zum Ver­sicherungss­chutz kön­nen Sie jed­erzeit gerne bei Dr. Wal­ter anrufen:

T +49 (0)2247 9194 -983

Detail­lierte Infor­ma­tio­nen find­en Sie auf www.au-pair24.de.

Detail­lierte Infor­ma­tio­nen zur Rei­sev­er­sicherung für aus­ländis­che Au-pairs in Öster­re­ich find­en Sie auf www.au-pair24.at.

GEZ — Rundfunkbeitrag- NICHT für Aupairs!

Der Geset­zge­ber hat die Finanzierung der Rund­funkge­bühren ab dem Jahr 2013 grundle­gend geän­dert.
Ab dem 01.01.2013 müssen die GEZ Gebühren nicht mehr je nach Gerät, son­dern nach Haushalt und gerä­te­un­ab­hängig abge­führt wer­den. Die 17,50 Euro (ab 01.04.2015), die monatlich ein­heitlich von jedem Haushalt abzuführen sind, heißen auch nicht mehr GEZ Rund­funkge­bühren son­dern GEZ Rund­funkbeitrag – klingt irgend­wie fre­undlich­er, ist es aber nicht.Sobald sich ein Aupair im Ein­wohn­er­meldeamt angemeldet hat, meldet sich schon der Beitragsser­vice und möchte Rund­funkbeiträge erheben.

Ihr Aupair muss also keine Beiträge bezahlen, wenn Sie den Sachver­halt in einem Schreiben klären und dar­legen. Ein vorge­fer­tiges Schreiben dazu kön­nen Gast­fam­i­lien unser­er Agen­tur von uns kosten­frei anfordern.

Gast­fam­i­lien, die nicht in der Agen­tur gelis­tet sind, kön­nen sich das Schreiben hier gegen eine geringe Gebühr via Pay­pal herun­ter­laden

Zuschuss Sprachkurs — Vertragsregelung

Seit 2013 haben Aupairs einen geset­zlichen Anspruch auf einen monatlichen Zuschuss zum Sprachkurs in Höhe von 50 €, der auch in unseren Aupair-Verträ­gen fix­iert ist.

Immer wieder ste­ht aber trotz­dem die Frage im Raum, ob dieser Zuschuss auch zu bezahlen ist, wenn kein Sprachkurs stat­tfind­et (z. B. bei Sommerpause/Winterpause der vhs-Kurse).

Die klare Aus­sage der ZAV (Zen­trale Aus­lands- und Fachver­mit­tlung der Bun­de­sagen­tur für Arbeit) ist:
Der Zuschuss ist zu bezahlen, unab­hängig davon, ob ein Sprachkurs stat­tfind­et oder nicht.

Wir empfehlen daher fol­gende Umset­zung:

Vorschlag 1
Über­weisen Sie Ihrem Aupair den Zuschuss von 50 € zusät­zlich zum monatlichen Taschen­geld. Da die Kosten der Sprachkurse ger­ade bei Beginn in den ersten Monat­en oft einen Großteil des Aupair Taschen­geldes aus­machen, emp­fiehlt sich zudem

Vorschlag 2
Sie haben bei einem Aufen­thalt von einem Jahr ein „Bud­get“ von 12 Monat­en x 50 € = 600 € für das Aupair zur Ver­fü­gung und bezahlen davon die Sprachkurse, bis das Bud­get voll aus­geschöpft ist. Danach bezahlt das Aupair die restlichen Kurse von seinem Taschen­geld.

Sprechen Sie mit uns als Agen­tur und Ihrem Aupair genau ab, wie Sie ver­fahren wollen, damit es nicht zu Missver­ständ­nis­sen kommt.

Sprachkur­san­bi­eter
An fast jedem größeren Ort find­et sich eine Volk­shochschule  www.vhs.de.
Diese bieten in der Regel Kurse für unter­schiedliche Sprach­niveaus und zu ver­schiede­nen Tageszeit­en an. Auch Uni­ver­sitäten oder die Kolp­ing-Akademien, sowie städtis­che Ein­rich­tun­gen wie “Haus Inter­na­tion­al” etc. bieten gün­stige Sprachkurse für Aupairs ab 3,60 € je 45 Minuten Unter­richt an.

Bitte beacht­en Sie: bei der VHS find­et in den Schulfe­rien kein Sprachkurs statt!

Einzel­train­ings für Aupairs kön­nen Sie übri­gens auch in unser­er Agen­tur in Isny buchen.

Quelle:

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/DA-Beschaeftigungsverordnung.pdf

Aupair von der Steuer absetzen

Wer ein Aupair bei sich aufn­immt, kann einen Teil der Kosten als Son­der­aus­gaben bei der Steuer­erk­lärung anset­zen und so sein Einkom­men min­dern. Dazu sollte man einen schriftlichen Ver­trag mit dem Aupair abschließen. Außer­dem emp­fiehlt es sich, das Taschen­geld per Über­weisung zu bezahlen und nicht in bar auszuhändi­gen, damit das Finan­zamt die Aus­gaben akzep­tiert.

Aufwen­dun­gen für das Aupair
Zu den Aupair-Kosten, die steuer­lich abge­set­zt wer­den kön­nen, zählen nicht nur die Ver­mit­tlungs­ge­bühr, das Taschen­geld, der Zuschuss zum Sprachkurs und die Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmit­tel, son­dern auch die Prämien für die Kranken-, Unfall- und Haftpflichtver­sicherung sowie die freie Kost und Logis.

Grund­lage für die Berech­nung der Unterkun­ft und Verpfle­gung ist die aktuelle „Liste der amtlichen Sach­bezugswerte“, die jedes Jahr neu veröf­fentlicht wird (für das Jahr 2016 sind das monatlich 223 Euro für Unterkun­ft und 236 Euro für Verpfle­gung.)

Auch wer die An- und Abreise seines Aupairs finanziert, kann diese Aus­gaben beim Fiskus angeben. Die Steuer­begün­s­ti­gung gilt für alle Kinder bis zum Alter von 14 Jahren. Bei behin­derten Kindern gilt die Regelung zeitlich unbe­gren­zt, sofern die Behin­derung vor dem 25. Leben­s­jahr einge­treten ist.

Kinder­be­treu­ungskosten oder haushalt­sna­he Dien­stleis­tun­gen
Für die Aupair-Kosten kom­men zwei Arten der Steuervergün­s­ti­gung in Betra­cht: die Kinder­be­treu­ungskosten und die haushalt­sna­hen Dien­stleis­tun­gen. Wenn der Ver­trag über die Aupair-Beschäf­ti­gung keine Angaben zum Zei­tan­teil der Auf­gaben enthält, geht das Finan­zamt von ein­er Fifty-fifty-Aufteilung aus: Die Hälfte der Aufwen­dun­gen gel­ten pauschal als Kinder­be­treu­ungskosten, die anderen 50 Prozent ent­fall­en auf Arbeit­en im Haushalt.

Angenom­men, das Aupair kostet Sie monatlich 800 Euro: Dann hät­ten Sie Aufwen­dun­gen in Höhe von 400 Euro für Kinder­be­treu­ung und 400 Euro für haushalt­sna­he Dien­stleis­tun­gen. Wenn sich Ihr Aupair in erster Lin­ie um die Kinder küm­mert, ist es sin­nvoll, den Ver­trag entsprechend zu for­mulieren: Akzep­tiert wird ein Zei­tan­teil von 80 Prozent für Kinder­be­treu­ung und 20 Prozent für Haushalt­sar­beit­en.

Im genan­nten Beispiel wür­den Sie dann 640 Euro für Kinder­be­treu­ung und 160 Euro für haushalt­sna­he Dien­stleis­tun­gen aus­geben.

Rah­menbe­din­gen für die steuer­liche Berück­sich­ti­gung von Kinder­be­treu­ungskosten
Die Kinder­be­treu­ungskosten richt­en sich auch bei Aupairs nach den Vorschriften des Einkom­men­steuerge­set­zes. Zurzeit kön­nen zwei Drit­tel der Aufwen­dun­gen, max­i­mal 4.000 Euro pro Kind und Jahr zum Abzug gebracht wer­den.

Um Kinder­be­treu­ungskosten für über sech­sjährige Kinder steuer­lich gel­tend zu machen, müssen bei Ehep­aaren bei­de beruf­stätig sein und auch Allein­erziehende einen Job haben. Um beim genan­nten Beispiel zu bleiben: Wenn Ihr Aupair zwei Kinder betreut und monatlich 400 Euro für Kinder­be­treu­ung abge­set­zt wer­den sollen, wür­den pro Kind 2.400 Euro pro Jahr als Son­der­aus­gaben anfall­en. Wenn die Zeit für die Kinder im Aupair-Ver­trag höher geregelt ist, also 640 Euro im Monat für das Au-pair aus­gegeben wer­den, kön­nen die gesamten Aus­gaben von 7.680 Euro in der Steuer­erk­lärung berück­sichtigt wer­den.

Im Rah­men der haushalt­sna­hen Dien­stleis­tun­gen lassen sich die Haushalt­sar­beit­en des Au-pairs bis zu 20 Prozent, jährlich höch­stens 4.000 Euro als Steuervergün­s­ti­gung abset­zen.

Steuer­ex­perten rat­en, die Auf­gaben des Aupairs im Ver­trag aufzuschlüs­seln, wenn sie von der pauschalen Hal­bierung abwe­ichen. In vie­len Fällen wirkt sich das steuer­lich gün­stig aus. Das hängt von der Anzahl der Kinder und vom Umfang der übri­gen haushalt­sna­hen Dien­stleis­tun­gen ab.

Betreu­ungs­geld
Seit August 2013 gibt es in Deutsch­land das Betreu­ungs­geld. Fam­i­lien mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren erhal­ten derzeit eine monatliche Zahlung von 150 Euro, wenn sie keinen Krip­pen­platz, also keine Kindertagesstätte in Anspruch nehmen und ihre Kinder zu Hause betreuen. Das Betreu­ungs­geld, kri­tisch als „Herd­prämie“ beze­ich­net, wird auch gezahlt, wenn die Eltern nicht allein „am Herd ste­hen“ und in den ersten Jahren nach der Geburt des Kindes ein Aupair beschäfti­gen.

Bei Unklarheit­en kon­tak­tieren Sie bitte Ihren Steuer­ber­ater.

Gültigkeit ausländischer Führerscheine

Au pairs aus EU-Staat­en dür­fen mit einem gülti­gen, inter­na­tionalen und eidesstat­tlich über­set­zten Führerschein in Deutsch­land ein Kraft­fahrzeug führen.

Gemäß derzeit­iger Führerschein­verord­nung darf ein Aupair aus einem Nicht-EU-/ EWR-Staat in Deutsch­land nur 6 Monate ein Kraft­fahrzeug führen. Nach Ablauf dieser Frist bit­ten wir die Gast­fam­i­lie, dem Aupair das Führen eines Kraft­fahrzeuges zu unter­sagen, da sich anson­sten sowohl die Gast­fam­i­lie, als auch das Aupair straf­bar machen.

https://www.adac.de/infotestrat/ratgeber-verkehr/fuehrerschein/auslaendische-fuehrerscheine/

Die Fahrerlaub­nis kann aber auf Antrag nach Ablauf der Frist um weit­ere 6 Monate ver­längert wer­den.
Hier­bei muss das Aupair bzw. die Gast­fam­i­lie einen form­losen Antrag auf Ver­längerung auf Fahrerlaub­nis bei der zuständi­gen Fahrerlaub­nis­be­hörde ein­re­ichen. Im Antrag sollte glaub­haft begrün­det wer­den, dass das Au pair nicht länger als 12 Monate seinen ordentlichen Wohn­sitz in Deutsch­land haben wird und die Fahrerlaub­nis zur Ausübung der Aupair-Tätigkeit benötigt wird (z. B. Begleitung der Kinder zur Schule bzw. zum Kinder­garten oder anderen Ver­anstal­tun­gen).

Eine entsprechende Briefvorlage können unsere Kunden jederzeit gerne bei uns per Email in der Agentur anfordern: info@germany-aupair.com -

Gast­fam­i­lien, die KEINE Stammkun­den sind, kön­nen die Vor­lage hier kostenpflichtig bestellen.


Zur Ver­längerung der Fahrerlaub­nis sind fol­gende Unter­la­gen notwendig:

  • Form­los­er, schriftlich­er Antrag auf Ver­längerung der Fahrerlaub­nis mit Begrün­dung
  • Kopie des Führerschein des Aupairs
  • Kopie der Aufen­thalts­genehmi­gung des Aupairs (Visum)
  • Anmelde­un­ter­la­gen des Aupairs (Ein­wohn­er­meldeamt)
  • Aupair Ver­trag

Des Weit­eren sind fol­gende Punk­te zu beacht­en:

  • Anzahl der Aupairs mit Führerschein und mit zusät­zlich­er Fahrprax­is ist ger­ing
  • Mit­führung des Führerscheins müssen Sie mit dem Aupair vor der Anreise klären
  • Lassen Sie sich den Führerschein nach Ankun­ft des Aupairs vorzeigen
  • Funk­tion­sweise des Fahrzeuges UND Verkehrss­childer müssen dem Aupair
    unbe­d­ingt mit genug Zeit erläutert und ein­studiert wer­den
  • Falls das Aupair Ihre Kinder zum Kinder­garten bzw. zur Schule fahren soll, erk­lären und zeigen Sie ihm den Weg.

Das zuständi­ge Bun­desmin­is­teri­um schreibt dazu:

Sofern Sie im Besitz ein­er Fahrerlaub­nis aus einem Staat sind, der nicht der EU oder dem EWR ange­hört, gilt diese ab Begrün­dung eines ordentlichen Wohn­sitzes in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land noch sechs Monate. Danach wird Ihre Fahrerlaub­nis nicht mehr anerkan­nt.

Für die weit­ere Teil­nahme am inländis­chen Straßen­verkehr ist dann ein in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land aus­gestell­ter Führerschein erforder­lich. Die Voraus­set­zun­gen für die Erteilung der deutschen Fahrerlaub­nis hän­gen davon ab, in welchem Staat Sie Ihre Fahrerlaub­nis erwor­ben haben. Bezüglich des Erwerbs und den damit ver­bun­de­nen Voraus­set­zun­gen für die deutsche Fahrerlaub­nis set­zen Sie sich bitte rechtzeit­ig mit der für Sie zuständi­gen Fahrerlaub­nis­be­hörde Ihres Wohnortes in Verbindung. In Aus­nah­me­fällen kann die Fahrerlaub­nis­be­hörde die Frist auf Antrag bis zu sechs Monate ver­längern, wenn Sie glaub­haft machen kön­nen, dass Sie Ihren ordentlichen Wohn­sitz nicht länger als 12 Monate in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land haben wer­den.”

Quelle: Bun­desmin­is­teri­um für Verkehr und dig­i­tale Infra­struk­tur

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LA/gueltigkeit-auslaendischer-fahrerlaubnisse-in-deutschland.html

Unter diesem Link find­en Sie auch Merk­blät­ter zum Führerschein zum Down­load.

Aupair & Smartphone — must-have oder no-go?

Handys und deren Nutzung sor­gen immer wieder für Reibereien zwis­chen Gast­fam­i­lie und Aupair.

Ger­ade während der Ken­nen­lern­phase von Aupair und Gast­fam­i­lie vere­in­fachen What­sApp, face­book, Skype & Co den Aus­tausch unge­mein. Man kann unkom­pliziert Nachricht­en schreiben, chat­ten, Bilder ver­schick­en und mit oder ohne Bildüber­tra­gung tele­fonieren. Und auch, wenn die Wahl getrof­fen ist, und die Aupair-Ver­mit­tlung im Gange ist, kön­nen sich Gast­fam­i­lien mit den Aupairs regelmäßig aus­tauschen.

Während des Aupair-Aufen­thaltes sorgt das Handy dann dafür, dass das Aupair die Gastel­tern regelmäßig auf dem Laufend­en hal­ten kann oder sich bei Fra­gen bei den Eltern kurz rück­ver­sich­ern kann. Eben­so kön­nen die Eltern unkom­pliziert nach­fra­gen, wie der Stand zuhause ist. Oft ver­wen­den Aupairs auch ein  Wörter­buch, um die Sprach­bar­riere zu über­winden. Ger­ade bei der Hausauf­gaben­be­treu­ung, wenn der All­ge­mein­wortschatz nicht mehr aus­re­icht, ist dies oft uner­lässlich.

Für Aupairs ist das Handy  auch die Möglichkeit, den Kon­takt mit Eltern und  Fre­un­den in der Heimat nicht zu ver­lieren. Ger­ade in der ersten Zeit ist das also eine gute Möglichkeit, um aufk­om­men­dem Heimweh vorzubeu­gen.

Absprachen sind wichtig!

Oft hören wir von unseren Gast­fam­i­lien, dass ihr Aupair zu oft und zu lange das Smart­phone nutzt. Tre­f­fen Sie daher unbe­d­ingt so frühzeit­ig wir möglich Vere­in­barun­gen über die Nutzung des Handy.

So kön­nte eine Vere­in­barung dahinge­hend ausse­hen:

Das Handy darf nur ausser­halb der Arbeit­szeit zum Tele­fonieren oder Chat­ten mit Fre­un­den ver­wen­det wer­den. Während der Arbeit­szeit sollte es nur benutzt wer­den, um für die Eltern erre­ich­bar zu sein oder um das Wörter­buch zu ver­wen­den.

Soziale Netzwerke/Familienfotos

Fam­i­lien und Aupairs soll­ten vor­ab im Detail abklären, wie genau Fam­i­lien­bilder ver­wen­det wer­den dür­fen. Besprechen Sie, dass z. B.Fotos mit Gesichtern der Kinder nicht in face­book oder die sozialen Medi­en gehören ! Auf jeden Fall ist es wichtig, dies vor­ab mit dem Aupair zu besprechen.