Sie benötigen Unterstützung und Entlastung bei der Kinderbetreuung?

Dann sind Sie hier genau richtig! Unsere Allgäu Aupairs kommen 12 Monate in Ihre Familie und sind wie ein großer Bruder oder eine große Schwester auf Zeit. Diese besondere Form des Kulturaustausches ist spannend, vielseitig und ein Abenteuer für die ganze Familie. Worauf warten Sie noch?

Was macht eigentlich eine Aupair-Agentur für Gastfamilien?

Was macht eigentlich eine Aupair-Agentur für Gastfamilien?


Immer wieder wer­den wir von neuen Gast­fam­i­lien gefragt, was unsere Dien­stleis­tung von der ander­er Anbi­eter unter­schei­det und was genau die Vorteile gegenüber ein­er fast kosten­losen Suche über eine der bestens bekan­nten  Au-Pair-Plat­tfor­men sind.

Ger­ade kür­zlich habe ich wieder ein­mal selb­st ein solch­es Tele­fonat geführt. Anschließend habe ich dieses Gespräch noch ein­mal Revue passieren lassen und dabei ist mir aufge­fall­en, dass Ihnen, als Gast­fam­i­lie, ver­mut­lich nicht wirk­lich klar sein kann, wie so etwas genau abläuft bzw. was im Hin­ter­grund noch alles geschieht.

Schnell ste­ht dann im Raum “die Agen­tur nimmt nur Geld und küm­mert sich nicht wirk­lich, das kann ich als Gast­fam­i­lie doch selb­st, sie küm­mert sich nicht um uns als Gast­fam­i­lie etc.pp”.

Anlass genug für mich, diesen Blog-Post zu ver­fassen. Vorauss­chick­en möchte ich an dieser Stelle, dass ich, als ich 2011 das erste Au-Pair in meine eigene Fam­i­lie ein­lud, in der gle­ichen Sit­u­a­tion war, wie Sie es heute ver­mut­lich sind. Sei­ther waren es sehr viele, sehr unter­schiedliche junge Men­schen, die in mein­er Fam­i­lie zu Gast waren und noch heute bin ich der Mei­n­ung, dass dieses Konzept, ger­ade für Men­schen, die neben ein­er flex­i­blen Hil­fe bei der Kinder­be­treu­ung, auch wirk­lich Inter­esse an Kul­tur­aus­tausch haben, eine wun­der­bare Sache ist.

Gute Part­ner­schaften sind eine unab­d­ing­bare Grund­vo­raus­set­zung

Haben Sie eine Vorstel­lung davon, wie wir zu Au-Pair-Bewer­bern/Be­wer­berin­nen kom­men? Grund­vo­raus­set­zung hier­für ist ein wirk­lich gutes Net­zw­erk an aus­ländis­chen Part­nern. Diese Part­ner­schaften kön­nen nicht „über Nacht“ entste­hen, son­dern wach­sen im Laufe der Jahre. Die aller­meis­ten unser­er Part­ner ken­nen wir per­sön­lich und tre­f­fen sie beispiel­sweise anlässlich der alljährlichen Kon­feren­zen des Welt­dachver­ban­des IAPA oder auf Region­al­tr­e­f­fen.
Wichtig ist an dieser Stelle natür­lich auch ein gewiss­es Ver­trauensver­hält­nis, das von bei­den Seit­en gepflegt wer­den muss.  So erwarten wir von unseren Part­nern, dass sie sorgfältig sind bei der Auswahl der Bewerber/innen, dass sie die jun­gen Men­schen aus­führlich über das Au-Pair-Pro­gramm informieren, ihre Erwartun­gen daran erfra­gen und auf ein Leben in Deutsch­land vor­bere­it­en, so gut das eben in der The­o­rie funk­tion­iert. Sprach­liche Voraus­set­zun­gen müssen eben­so über­prüft wer­den, wie Ref­eren­zen und die generelle Eig­nung der zukün­fti­gen Au-Pairs für dieses Kul­tur­aus­tausch­pro­gramm. Es müssen voll­ständi­ge Pro­file erstellt wer­den, damit auch wir ein möglichst gutes Bild der Bewerber/innen erhal­ten, um sie best­möglich platzieren zu kön­nen.  Auf der anderen Seite erwarten unsere Part­ner selb­stver­ständlich von uns, dass wir eben­so sorgfältig bei der Erstel­lung der Fam­i­lien­pro­file vorge­hen und uns darum bemühen, den jun­gen Men­schen einen guten Start in ihr Aus­land­s­jahr zu ermöglichen. Sie erwarten weit­er­hin von uns, dass wir ihnen während des ganzen Jahres im Falle von Fra­gen oder Prob­le­men zur Ver­fü­gung ste­hen, was wir natür­lich tele­fonisch und per Skype auch tun.

Ablauf ein­er pro­fes­sionellen Au-Pair-Ver­mit­tlung

Zunächst ein­mal führen wir ein aus­führlich­es Tele­fonat mit ein­er neuen Gast­fam­i­lie – unser Team informiert aus­führlich über das Au-Pair-Pro­gramm und erfragt Ihre Erwartun­gen an ein Au-Pair. Es ist uns ein Anliegen, möglichst viele, rel­e­vante Infor­ma­tio­nen von unseren Gast­fam­i­lien zu bekom­men, um so ein Gefühl dafür entwick­eln zu kön­nen, welche Bewerber(innen) für Sie in Frage kom­men kön­nten. Wir senden Ihnen dann Pro­file von Au-Pairs zu, von denen wir annehmen, dass sie für Ihre Fam­i­lie in Frage kämen. Sobald ein/e Bewerber/in gefun­den ist, der/die Ihre Inter­esse geweckt hat, senden wir Ihr Fam­i­lien­pro­fil an unsere Part­ner im Aus­land, die Ihre Fam­i­lie dann eben diesem Au-Pair vorstellen.

In der Folge wer­den dann Tele­fonate/Skype-Inter­views vere­in­bart und Email-Adressen aus­ge­tauscht. Sofern dann eine gegen­seit­ige Sym­pa­thie beste­ht und bei­de Parteien sich darüber einig sind, bere­it­en wir  die entsprechen­den Unter­la­gen für den Visum­santrag vor. Wir leit­en diese Unter­la­gen dann, je nach Anforderun­gen des Herkun­ft­s­lan­des des Au-Pairs, weit­er. Damit nicht genug – wir begleit­en dieses Ver­fahren bei den für Sie zuständi­gen Behör­den, leit­en die Frage­bö­gen der ZAV an unsere Gast­fam­i­lien und anschließend an die dort zuständi­gen Stellen weit­er. In regelmäßi­gen Abstän­den fra­gen wir bei den Behör­den nach, damit es ein­er­seits nicht zu Verzögerun­gen kommt und wir ander­er­seits wis­sen, wann genau dem Visum­santrag zuges­timmt wurde. Zu diesem Zeit­punkt sprechen wir näm­lich zunächst mit Ihnen und dann mit unser­er Part­neror­gan­i­sa­tion das Ein­reise­da­tum Ihres Au-Pairs ab. Als Gast­fam­i­lie haben Sie zu diesem Zeit­punkt bere­its alle weit­eren Unter­la­gen, wie Infor­ma­tio­nen zum Ver­sicherungss­chutz, ärztliche Atteste, Sprach­nach­weise und all­ge­meine Tipps für Gastel­tern erhal­ten. Wir erläutern Ihnen selb­stver­ständlich bei Ein­reise Ihres neuen „Fam­i­lien­mit­gliedes auf Zeit“ alle weit­eren Schritte, wie Behör­dengänge und Anmel­dun­gen bei ein­er Sprach­schule. Sie bekom­men ausser­dem unseren Stun­den­plan & Aupair-Guide, den Sie als Grund­lage für die Abläufe an Ihr Fam­i­lien­leben mod­i­fizieren kön­nen und Ihnen und dem Aupair damit die ersten Schritte im neuen Leben ermöglichen.

Weit­ere Leis­tun­gen für Au-Pairs und Gast­fam­i­lien

Im Ver­lauf der kom­menden Monate hat Ihr Au-Pair die Möglichkeit, an unseren Aupair Tre­f­fen teilzunehmen, die wir etwa 3–4 Mal jährlich anbi­eten. Ein­mal jährlich wird eine 3-tägige Reise ange­boten. Eine Aupair Kon­tak­tliste sorgt dafür, dass sich die All­gäu Aupairs unter dem Jahr kon­tak­tieren, aus­tauschen und tre­f­fen kön­nen. Diese Möglichkeit­en tra­gen dazu bei, dass Ihr Au-Pair sich hier in Deutsch­land, auch außer­halb der Gast­fam­i­lie, wohlfühlt, Kon­tak­te knüpfen kann, neue Fähigkeit­en erwirbt und Inter­essen entwick­eln kann.

Und wenn es doch nicht klap­pen sollte?

Wir sind alle Men­schen – bei aller Mühe im Vor­feld kann es natür­lich den­noch vorkom­men, dass es Prob­leme gibt. Oft­mals liegen Kom­mu­nika­tion­ss­chwierigkeit­en zugrunde – und hier sind nicht sprach­liche Schwierigkeit­en gemeint, son­dern eher, dass Dinge nicht wirk­lich besprochen, oder aus­ge­sprochen wer­den, sowohl von Seit­en der Gast­fam­i­lien, als auch von Seit­en der Au-Pairs.

Häu­fig reicht es in diesen Fällen aus, wenn unser All­gäu Aupair Team mit der Diplom-Psy­cholo­gin & Aupair-Betreuerin Olga aus der Ukraine qua­si als Medi­a­tor zur Ver­fü­gung ste­ht. Hier­für kön­nen Sie einen Ter­min in der Agen­tur vere­in­baren und wir tre­f­fen uns dann auf neu­tralem Boden, um alles zu besprechen.

Sollte es aber so sein, dass „ein­fach die Chemie nicht stimmt“, dann find­en wir selb­stver­ständlich auch eine Lösung. Meist wird dann das Au-Pair in eine neue Gast­fam­i­lie ver­mit­telt und die bish­erige Gast­fam­i­lie wird ein neues Au-Pair ein­laden. Sie kön­nen sich sich­er sein, dass wir uns in solchen Fällen stets darum bemühen, den Umver­mit­tlungsvor­gang so trag­bar wie möglich zu gestal­ten.

Wenn Sie diesen Beitrag bis hier­her gele­sen haben, so wer­den Sie sicher­lich erken­nen, dass eine pro­fes­sionelle Au-Pair-Ver­mit­tlung eine wirk­lich sehr zeit­in­ten­sive Dien­stleis­tung ist.

Wir  bei All­gäu Aupair leis­ten diese für unsere Gast­fam­i­lien engagiert und aus der Überzeu­gung her­aus, dass wir durch unsere Arbeit dazu beitra­gen kön­nen, Ver­ständ­nis für kul­turelle Zusam­men­hänge zu weck­en und auf bei­den Seit­en neue Hor­i­zonte zu erschließen.

Let­z­tendlich sind es aber Sie, liebe Gast­fam­i­lien, die auf der einen Seite einem jun­gen Men­schen zu ein­er interkul­turellen Lern­er­fahrung ver­helfen und es Ihren Kindern auf der anderen Seite ermöglichen, schon frühzeit­ig offen für andere Kul­turen und Lebensweisen zu sein.  Gut vor­bere­it­et und betreut durch unser Team prof­i­tieren dann bei­de Seit­en, auf Gegen­seit­igkeit, und das ist es ja, was „Au-Pair“ bedeutet!

 

streberstudio

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